Mein etwas anderes Leben

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Leukämie Tag 170

sonja | 27 Juni, 2006 22:10

Ich habe meinen Eintrag fertig. Auch wenn ich 4 Stunden gebraucht habe, ich habe es geschafft. Ich bin stolz, etwas geschafft zu haben und mich nicht von der Müdigkeit einholen zu lassen. Schnell noch nach Kulando und den Eintrag in meinen Blog setzen. Geschafft!

Ich bin so müde, die Suppe muss warten. Meine Augen fallen zu, aber ich fühle mich wie befreit. Ich bin müde, doch der Schlaf wird mir helfen, gesund zu werden.
Leo.... sie weint, aber ich kann sie nicht sehen. Ich muss ihr helfen. Wo ist sie? Ich muss ganz schnell zu ihr, aber ich komme nicht weg. Bitte, ich muss doch zu ihr.
Die Stimme wird lauter. Ich weiß nicht, was los ist. Schwester Ariane steht vor mir und versucht mich zu beruhigen. Ich atme sehr schnell, mein Herz rast. Noch immer, höre ich Leo weinen und ich schließe die Augen. Alles dreht sich und ich versuche, die Augen wieder zu öffnen. Ich schaffe es nicht. Leo hört nicht auf zu weinen und ich kann nichts für sie tun.
Ich merke, dass ich ruhiger werde. Jemand spricht mit mir, aber es ist nicht Leo. Ich öffne die Augen und sehe den Arzt. Ich weiß, dass ich wieder Fieber habe. Mein Mund ist trocken und meine Zähne klappern. Mir ist kalt. Ich möchte dem Arzt sagen, dass ich friere, aber es geht nicht. Der Arzt setzt sich zum mir und sagt, dass ich geträumt habe. Das weiß ich, denke ich.
Schwester Ariane kühlt mir das Gesicht und macht mir Wadenwickel. Langsam lässt das Frieren nach und ich werde ruhiger. Der Arzt hört mein Herz ab und spricht mit Schwester Ariane. Ich kann es hören, aber es kommt nicht richtig zu mir duch. Dann sieht er mich an und spricht mit mir. Was sagt er? Ich weiß es nicht. Er spricht immer weiter und jetzt verstehe ich ihn. Er will wissen, ob ich weiß, wer er ist. Komische Frage. Ich nicke und er lächelt mich an. Wieder hört er mein Herz ab.
"Warum wird es nicht besser", frage ich ihn.
"Es ist die Enzündung", sagt er. "Wir müssen etwas warten, bis das Antibiotika anschlägt."
"Und die Operation? Ist die schlimm?"
"Es ist nur ein kleiner Eingriff", sagt er.
"Was ist denn mit der Therapie? Die muss doch weiter gehen."
"Du musst erst mal zur Ruhe kommen. Wir kriegen das schon hin."
Ich weiß, dass er mich nur beruhigen will. Warum weiß er denn immer noch nicht, dass es mir Angst macht, wenn er so redet. Da ist doch was, ich merke es.
"Wie schlimm ist es wirklich? Bitte sagen sie mir die Wahrheit. Ich fühle mich so schlapp."
Der Arzt nimmt meine Hand und wieder komme ich mir so vor, als wenn er mir einen Heiratsantrag machen will. Ich muss grinsen, natürlich sage ich ihm nicht, warum.
"Es ist ernst, aber du hast schon eine Krise überstanden, die schlimmer war. Du darfst dich nur nicht aufregen und musst dich ausruhen."
"Leo.... ich bin traurig, weil sie tot ist."
Der Arzt nickt und sagt "Sonja, magst du mir sagen, wer dir davon erzählt hat?"
Ich werde wütend "Sie auf jeden Fall nicht. Leo war meine Freundin und ich habe mir Sorgen gemacht, weil mir keiner was gesagt hat. Wissen sie überhaupt, wie schlimm das ist?"
Der Arzt sieht mir in die Augen und sagt "Wir sind auch traurig, dass wir Leonie nicht als gesundes Mädchen entlassen konnten, aber wir denken auch an dich. Wir wussten, dass es dich sehr traurig machen wird und wollten es dir erst sagen, wenn du kräftiger bist. Verstehst du nicht, dass wir versuchen, dich nicht zu belasten?"
"Wissen sie, wann die Beerdigung ist? Meinen sie, ich kann da hin?"
"Ich weiß noch nicht wann sie ist, aber ich denke, dass du bis dahin nicht kräftig genug bist. Du musst dich von dem Gedanken lösen. Wenn Leonie jetzt hier wäre, was würde sie dir sagen?"
Ich sehe sie direkt vor mir. Ich weiß noch, als ich auf die Nebenwirkungen gewartet habe und sie mir einfach die Malsachen aufs Bett gelegt hat. Erst wollte ich nicht, aber sie sagte, dass sie das auch durchgemacht hat und weiß, dass man nicht darauf warten darf. Dann nahm sie ein Zeichenstift aus dem Etui und hielt ihn mir hin. Sie wollte, dass ich ihn nehme, egal, was ich wollte.
Leo würde ganz bestimmt nicht wollen, dass es mir wegen ihr schlecht geht. Sie würde sagen "Lenk dich ab, du kannst es sowieso nicht ändern."
Meine Wut war weg, denn eigentlich wusste ich ja, was er meint und dass er recht hat. Ich nicke und sage ja. Was er nicht weiß, ist, dass ich soeben seinen Heiratsantrag angenommen habe.
Ich bin müde und der Arzt sagt, dass ich schlafen soll. Es dauert nicht lange und ich schlafe ein.
Wieder träume ich und als ich wach werde, ist Mama da. Sie zieht mir gerade ein frisches Hemd an. Es ist schön, sie zu sehen. Ich halte sie am Arm fest und ziehe sie zu mir. Ich muss Mama ganz fest in den Arm nehmen. Sie setzt sich aufs Bett und wir kuscheln. Das ist schön. Ich fühle mich wohl. Mama sagt mir, dass sie schon eine ganze Weile da ist und als ich sie frage, wie spät es ist, bin ich ganz erschrocken. Ich habe den ganzen Nachmittag verschlafen. Es ist schon nach 17 Uhr. Nichts bekomme ich mehr mit. Mama hilft mir, dass ich mich aufsetzen kann. Ich will wieder kräftiger werden. Ich kann mich kaum alleine halten, aber ich bleibe sitzen. Während Mama mich mit der einen Hand festhält, reibt sie mir mit der anderen Hand den Rücken ein. Es ist kalt, aber es tut gut. Mama schüttelt noch das Kissen auf und ich lege mich wieder hin. Wir reden und ich frage nach Natalia. Wenn es mir etwas besser geht, kommt sie mich besuchen. Ich freue mich, sie wiederzusehen. Wir reden auch über Leo. Ich merke, dass Mama Angst bekommt. Sie will nicht, dass ich mich wieder aufrege. Ich sage ihr, dass ich froh bin, Leo als Freundin gehabt zu haben. So stark wie Leo, möchte ich auch sein. Mama sagt mir, dass Leo ein ganz besonderes Mädchen war. Sie ist ihren Weg gegangen.
Und wir haben sie ein Stück begleitet, sage ich.
Es gibt Abendessen. Mama nimmt das Tablett entgegen und stellt es auf den Nachttisch. Sie sagt, dass es doch richtig gut aussieht.. Natürlich weiß ich, dass sie mir Hunger machen will. Sie kämpft wirklich jeden Tag mit mir. Ich will kräftig werden, darum möchte ich eine Scheibe Körnerbrot mit Fleischwurst essen. Mama bereitet mir das Essen richtig süß zu. Sie schneidet es in kleine Stücke und legt es in Herzchenform auf den Teller. In der Mitter, legt sie kleine Gurkenscheiben rein und ganz innen, legt sie ein Herzchen aus Fleischwurst.
Als ich gesund war, hat Mama mir manchmal abends einen Obstteller gemacht und auch so süß zubereitet. Sie wollte immer, dass ich Obst esse. :-)
Es war richtig lecker, auch wenn ich nicht alles essen konnte. Es war einfach zu viel, aber ich habe ja auch ein paar Tage gar nichts gegessen und mein Magen muss sich erst mal wieder daran gewöhnen. Es wird schon wieder.
Wolfgang kommt rein, um das Tablett zu holen und Fieber zu messen. Alle zwei Stunden wird gemessen. Ich habe 38,8°C. Es könnte niedriger sein, aber es war auch schon höher.
Schwester Anja kommt rein, um mir bei der Abendpflege zu helfen. Ich möchte versuchen, mich an den Waschbecken zu setzen. Mama hilft mir, dass ich mich auf die Bettkante setzen kann. Dann stellt sich Schwester Anja vor mir hin und ich soll mich bei ihr festhalten. Ganz langsam rutsche ich von der Bettkante und stehe auf meine Füße. Es ist ein gutes Gefühl, aber ich sobald ich einen Schritt machen will, knicke ich weg. Ich bleibe noch einen Moment stehen und setze mich dann wieder hin. Mama bleibt bei mir und Schwester Anja, macht mein Bett. Dann kann ich mich wieder hinlegen. Es war sehr anstrengend und mir fallen immer wieder die Augen zu. Ich höre, wie Schwester Anja das Wasser in die Schüssel laufen lässt und mit Mama redet. Der Nattisch ist noch hochgezogen und Schwester Anja stellt die Schüssel so hin, dass ich selbst dran komme. Sie holt noch Handtücher und Seife. Während sie am Zusammensuchen ist, fällt mir die Windel ein. Schnell hebe ich die Decke. Nicht schon wieder. Bis auf einmal, ist mir diese Peinlichkeit erspart geblieben. Da ich weiß, wie man Babys wickelt, denke ich, dass die Technik die selbe ist. Ich finde die Klebestreifen und reiße sie auf. Ist gar nicht so einfach, vor allem, weil es schnell gehen muss. Dann ziehe ich sie weg und vergesse den Blasenkatheter. Ich bekomme ein Stechen und Ziehen im Unterleib. Trotzdem schiebe ich die Windel unter mein Kopfkissen. Die Schmerzen bleiben. Als Schwester Anja wieder da ist, versuche ich, mir nichts anmerken zu lassen. Ich müsste ja erklären, was ich getan habe und dann hätte ich es mir schenken können. Schwester Anja macht das Kopfteil höher und die Schmerzen werden schlimmer. Mama sieht mir an, dass ich etwas habe und fragt mich, was los ist. Schwester Anja fragt mich, ob das zu schnell war. Ich schüttel den Kopf. Schwester Anja legt das Handtuch wieder hin und kommt zu mir.
"Sonja, was ist los?" will sie wissen. Ich fange an zu weinen.
Ich sage "Der Katheter,.... ich bin hängen geblieben. Und jetzt tut es weh."
Schwester Anja will wissen, welcher Katheter und ich sage ihr, dass es der Blasenkatheter ist. Sie macht das Kopfteil zurück und sagt, dass sie mal nachsieht. Ihr fällt nichts auf, als sie die Decke aufschlägt, aber Mama merkt sofort, was ich getan habe und fängt an zu suchen. Ich schließe die Augen und wünsche mir, ganz weit weg zu sein. Mama wird fündig und nun wird auch Schwester Anja klar, warum ich hängen geblieben bin. Sie sagt, es würde alles nichts bringen, ich bekomme einen neuen. Bevor sie den Katheter zieht, geht sie einen neuen holen.
Mama sieht mich an und fragt, warum ich das getan habe. "Ist es denn so schlimm?"
"Schlimmer!" sage ich und weine wieder.
Schwester Anja kommt mit einem neuen Katheter zurück. Sie macht mir keine Vorwürfe, sagt, dass es halb so wild ist. Sie zieht sich Handschuhe an. Ich sehe nicht viel, nur dass sie eine Spritze nimmt und die seitlich am Schlauch fest macht. Ich schäme mich so sehr, dass Mama mich trösten muss. Dann ist der Schmerz weg. Meine Augen habe ich ganz fest geschlossen. Überall will ich sein, nur nicht hier.
Als der Katheter wieder sitzt, sperre ich meine Ohren auf, um nichts zu verpassen. Die Augen lasse ich zu. Alles war umsonst. Ich hatte gehofft, sie würde die Windel vergessen, wenn sie die nicht sieht, sonst hätte ich es doch gar nicht erst gemacht. Vermutlich schreiben sie sogar das in die Akte. Ich sage nichts mehr, lasse es über mich ergehen. Meine Mama nimmt die Schüssel und geht neues Wasser holen. Als sie im Bad verschwunden ist, kommt Schwester Anja mit einem Handtuch und legt es vor mir aufs Bett. Sie will mich trösten, sagt, dass es doch nur zum Schutz ist. Das weiß ich, aber jetzt ist das Fieber nicht mehr so hoch und kann beischeid sagen, wenn ich auf Toilette muss. Schwester Anja stimmt mir zu und doch sagt sie, dass ich noch immer Fieberschübe bekomme und ich zeitweise gar nicht ansprechbar bin. Vielleicht sieht es morgen doch schon ganz anders aus. Ich soll mich nicht aufregen.
Morgen.... das ist noch so weit. Aber Schwester Anja hat recht. Ich sage ihr noch, dass ich aber nicht möchte, dass Wolfgang das macht. Ich brauche mir keine Sorgen machen, sagt sie, wir haben auch Jungs auf Station. Ich muss darüber grinsen.
Mama kommt mit dem Wasser zurück, ich glaube, sie hat sich extra Zeit gelassen. Sie sagt Schwester Anja, dass wir zwei jetzt alleine weiter machen.
Als Mama und ich alleine sind, reden wir nicht mehr darüber. Ich putze mir die Zähne und wasche das Gesicht.
Ich bin müde. Das einzige was ich will, ist schlafen. Mama und ich verabschieden uns und ich frage noch, ob Papa morgen nach Hause kommt. Wenn er es schafft, will er auch noch zu mir kommen. Ich freue mich darüber und schlafe ein.
Zwei mal werde ich in der Nacht geweckt. Fiebermessen. 38,6°C. und 38,8°C. Ich schlafe immer wieder sofort ein.
Als mich Schwester Pia weckt, ist es schon fast acht Uhr. Ich habe so lange geschlafen, ohne dass ich geträumt habe. Trotzdem bin ich müde. Mir ist auch kalt. Schwester Pia sagt, dass das Fieber gestiegen ist, 39,5°C. Ich hatte mich so gefreut, dass es nun bergauf gehen würde und dann diese Nachricht. Ich bin traurig. Schwester Pia sagt, dass ich heute ein anderes Antibiotikum bekomme. Es ist schon in meiner Tablettendose. Schwester Pia will das Kopfteil hochstellen, aber ich sage, dass ich es alleine versuchen möchte. Ich habe keine Kraft, aber irgendwie muss es gehen. Ich schiebe die Ellenbogen zur Seite und drücke mich hoch. Dann stütze ich mich mit den Händen ab und drücke mich hoch. Ich sitze! Ich schaffe es auch, alleine zu sitzen. Jetzt geht es doch wieder bergauf. Sofort bin ich wieder glücklich. Schwester Pia macht schnell das Kopfteil fertig und ich fange an, mich zu waschen und die Zähne zu putzen. Endlich kann ich mich wieder hinlegen. Ich ziehe das OP-Hemd aus und Schwester Pia sieht sich das Pflaster vom Hickman und das Pflaster vom Herzbeutel-Katheter an und sagt, dass es noch nicht gewechselt werden muss. Zum Glück, denke ich, denn die Haut ist an dieser Stelle immer wieder entzündet. Sie gibt mir den Waschlappen, so dass ich mich selbst waschen kann. Nach dem Abtrocknen, ziehe ich mir ein frisches Hemd an. Ich weiß, was kommt, aber ich sage nichts. Ich schließe die Augen und warte einfach ab. Schwester Pia sagt, dass sie schnell macht. Sie weiß also, was gestern abend los war.
Endlich ist sie fertig, aber froh bin ich trotzdem nicht. Schwester Pia setzt an, um mir zu erklären, wofür es gut ist, aber ich will nicht. Sie übergeht das ganze und sagt, dass sie mir jetzt das Frühstück bringt. So ganz nebenbei, fragt sie mich, ob ich heute Morgen gemerkt habe, dass der Doktor schon da war. "Darf ich nach Hause?" frage ich und Schwester Pia sagt "Nicht direkt. Er hat sich etwas Blut geholt, kommt aber später nochmal."
Als Schwester Pia die Sachen weg bringt, schlafe ich ein.
Ich merke, dass ich geweckt werde, aber ich will weiter schlafen. Manchmal höre ich Stimmen und dann merke ich, dass ich gedreht werde. Ich merke, dass mein Blutdruck gemessen und mein herz abgehört wird, aber ich schaffe es nicht, die Augen zu öffnen. Viel zu müde bin ich.
Ich fühle mich gut, als ich die Augen auf mache. Ich bin alleine im Zimmer und weiß nicht, was los ist. Ich muss erst mal überlegen, was wir haben. Es ist Tag, draußen ist es hell. Ich sehe auf die Uhr, die rechts über der Tür hängt und sehe, dass es fast 15 Uhr ist. Heute ist Dienstag, oder? Der Kalender zeigt noch Sonntag an, also nehme ich den Computer und sehe nach. Ja, es ist Dienstag. Papa kommt heute nach Hause und vielleicht sehe ich ihn sogar.
Ich gehe auf meine Seite, lese die Kommentare und die Mails und fange an, zu schreiben. Zwischendurch kommt Schwester Alex rein und sieht, dass ich wach bin. Sie fragt mich, wie es mir geht und endlich kann ich sagen, dass ich mich richtig gut fühle. Schwester Alex nimmt das Thermometer und misst Fieber. Es ist runter gegangen, 38,1°C. Kann ich bald operiert werden? Wenn es noch etwas sinkt, dann wird es nicht mehr lange dauern.
Ich nehme mir wieder den Computer und schreibe weiter. Schwester Alex fragt noch, ob ich Hunger habe, aber ich möchte nichts. Als sie raus ist, nehme ich das Telefon und rufe zuhause an. Mama geht ans Telefon und ich sage sofort, dass es mir gut geht. Ich frage sie, ob sie heute kommt und sie sagt, dass sie sich gerade fertig macht. Sie will wissen, ob ich etwas haben möchte. Ich habe Hunger auf Hühnerfrikassee. Ich höre an Mamas Stimme, dass sie sich darüber freut. Nach dem Anruf, ziehe ich wieder den Computer zu mir und schreibe weiter. Es geht nur sehr langsam, aber ich habe ja Zeit. Beim Schreiben, ist jede Kleinigkeit mit dem dazugehörigen Gefühl wieder da. Ich denke auch über mein Tagebuch nach. Das wichtigste ist mir, dass es meine Mam bekommt, wenn ich alles hinter mir habe. Ich muss anfangen, das zweite PDF-Buch fertig zu machen und M. fragen, ob er es wieder in PDF umwandelt. Dann ziehe ich beide auf Diskette und gebe es meiner Schwester. Sie soll gut darauf aufpassen. Ich möchte aber nicht, dass sie sich Sorgen macht deswegen.
Ich weiß nicht, wie lange ich geschrieben habe. Als die Tür auf geht, kommen Mama und Papa rein. Ich schiebe den Computer weg und freue mich, als Papa mich in den Arm nimmt. Ich habe mich so auf ihn gefreut. Mama umarmt mich auch und verschwindet gleich in die Küche. Papa will wissen, was meine Bastelkünste machen. Ich sage "gar nichts". Er fragt mich, ob ich etwa schon aufgeben will, aber ich sage, dass es noch nicht geht. "Aber lesen kannst du", sagt er und zieht ein Buch aus der Tasche. Es ist über PSP und ich freue mich sehr darüber. Es ist nicht das Buch, sondern, dass er so an mich gedacht hat. "Komm", sagt er, "wir gucken mal, ob wir was neues dazu lernen können." Er setzte sich aufs Bett und wollte sich wieder zu mir kuscheln. Ich sage ihm, dass es mir weh tut, wenn ich an den Hickman komme. Ich will nicht, dass er meine Windel sieht und achte ganz genau darauf, dass die Decke nirgendwo eine Lücke hat. Er soll es nicht wissen.
"Dann machen wir das so", sagt er und holt sich einen Stuhl. Papa gibt sich so große Mühe und ich kann mich nicht konzentrieren, weil ich die Decke krampfhaft festhalte.
Mama kommt mit meinem Hühnerfrikassee wieder. Ich habe keinen richtigen Hunger mehr, weil ich mich so mies fühle. Ich wollte doch nicht, dass er sich Sorgen macht. Bevor sie fahren, muss ich Papa sagen, dass es schon wieder besser ist. Das Hühnerfrikassee schmeckt.
Wenn das Fieber nicht steigt, kommt Morgen Natalia mit. Ich freue mich über diese Neuigkeit.
Dann müssen Mama und Papa nach Hause fahren und als sich Papa verabschiedet, sage ich ihm leise, dass es mir wieder besser geht. Er drück mich nochmal, um mir zu zeigen, dass er sich freut.

Kommentare

Kommentar Icon Gute Nacht!!

Nici | 27.06.2006, 22:31

Hej Sonja!!! Schön, dass dein Papa wieder da ist!!! Ich glaub du brauchst dich nicht vor ihm zu schämen!!! Er hat dich doch vor "Urzeiten" (*g*) schon einmal in Pampers gesehen... ;-) Mach dir nichts drauß....die kommen bestimmt bald ab!!! Jetzt wünsch ich dir eine gute Nacht...schlaf gut und träum was schönes!!! Und hoffentlich geht das Fieber schnell ganz weg!!! Grüß deine Schwester (und deine Eltern natürlich) ganz lieb!!! Ich drück dir die Daumen, dass Natalia morgen kommen kann!!!
Ich drück dich ganz lieb!!! Deine Nici

Kommentar Icon Ganz schnell

Ursel | 27.06.2006, 22:45

bevor ich alles lese (das dauert etwas), schraub ich liebe Grüße rein und wünsch dir ne Gute nacht.
Bestimmt 10mal war ich heute da ....

Kommentar Icon Gute Nacht...

C. | 27.06.2006, 22:54

liebe Sonja,

ich sende Dir einen Stern der die Nacht erhellt, einen Mond der Dich bewacht und wünsche eine gute Nacht.

LG

C.

Kommentar Icon "Herzchen aus Fleichwurst" & andere Dinge : )

kathy | 27.06.2006, 22:55

Oh Sonja, da liegen ja einmal mehr sehr anstrengende Stunden hinter dir! Hoffentlich sinkt das Fieber nun rasch weiter, damit du die OP hinter dich bringen kannst und endlich, endlich deine wohlverdiente Pause daheim bei deiner lieben Familie beginnen kannst. Ich drücke dir so die Daumen!!
Schön zu hören, dass dein Paps wieder da ist & gleich zu dir eilt :) Deine Gedanken, dass vor allem deine Mama einmal dein Tagebuch lesen soll finde ich wunderschön! Doch ich bin mir ganz sicher, dass sie dich danach in ihre Arme nehmen kann, weil du dann nämlich wieder gesund bist - gaaanz bestimmt :) Du schaffst es, du gemeinsam mit deiner Familie & deinen Freunden & ein ganz klein bisschen können hoffentlich auch wir hier helfen.

Schlaf dich gesund! Ich schicke dir für heute Nacht einen schönen, erholsamen Traum, der dir ein Lächeln aufs Gesicht zaubern und dir Ruhe & Kraft schenken soll. Und wenn du dann aufwachst, wartet bestimmt schon Natalia auf ihren besuch bei dir. Wünsche Euch ein schönes Wiedersehen morgen!

Eine liebe Umarmung,
Kathy

Kommentar Icon

Poppy | 27.06.2006, 22:58

Hey meine Süße!

Es macht doch nichts, dass du noch nicht auf die Kommentare antwortest! Wir wissen alle, dass du alle liest und du musst ja nicht alle kommentieren.
Ich freue mich, dass es dir wieder ein klein wenig besser geht.
Hmmm...meine Mama hat mir früher auch immer so süße "Futterteller", weil ich früher zwischendurch kaum was essen wollte und ich eh schon immer unter Untergewicht gelitten habe...Naja, manchmal macht sie es heute noch für mich, wenn ich traurig bin oder so.
Apropos Eltern. Sonja, du hast wirklich wunderbare Eltern, sie lieben dich wirklich sehr und kämpfen für dich. Du kannst wirklich verdammt stolz auf sie sein und auf Natalia natürlich auch=). Grüß sie mal alle ganz lieb von mir, ja? (auch wenn sie mich nicht kennen^^)

So ich werd dann auch mal ins Bett gehen, aber deine Einträge sind mir mittlerweile wichtiger geworden als das frühe zu Bett gehen...

naja schlaf gut und lass dich mindestens einmal von mir gaaanz doll knuddeln!
deine Poppy

Kommentar Icon Schlaf gut!

Angela & Olli | 27.06.2006, 23:13

Liebe Sonja,
also ich hätte auch 4 Stunden für Deinen Bericht gebraucht, und ich habe keinen Fieberschub! Das wollte ich schon länger einmal gesagt haben....

Sach mal, nach so einem Fieberschub, nimmst Du da was zum Fiebersenken, wie Paracetamol, Ibuprofen, Benuron oder Nurofen? Also ich denke ja, dass sie Dir was geben, aber ich will nur nochmal nachfragen. Du hast ja nun schon viele Tage Fieber, das zehrt (zerrt? zärrt? zährt?) Deinen Körper unheimlich aus.

Ich drücke Dir die Daumen, dass das nächste Antibiotika das Fieber nun in den Griff bekommt. Das ist manchmal ganz schön blöd, wenn die Ärzte von vornherein nicht das richtige erwischen. Bei Olli musste auch mal ein anderes Antibiotikum eingesetzt werden, als sein Fieber nicht runterging. Ich habe mir erklären lassen, dass die Ärzte anhand der Symptome abschätzen müssen, welches Antibiotikum wohl das richtige ist, richtig austesten vorher können sie es leider nicht.

Gute Nacht, liebe Sonja, schlaft gut. Angela

Kommentar Icon Süsse Träume

Laura | 27.06.2006, 23:42

Liebe Sonja, hab grad nochmal geschaut ob du geschriben hast! Gott sei Dank jaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa:)
Werde mir jetzt deinen Eintrag ganz genau lesen und dann morgen noch mal schreiben! Kopf ganz weit nach oben, meine Süsse! Muss jetzt erstmal lesen...;) Und dann gibts meinen Kommentar! Beim Hingucken hab ich das Wort "Hühner" gesehen! Bin mal gespannt ob es sich da um dein Leibgericht handelt! Wäre ja super! ;)
Liebe Grüsse und schlaf dich gesund! Laura

Kommentar Icon

Claudia | 27.06.2006, 23:48

Gute Nacht liebe Sonja, wir denken alle an dich und an Leonie.
Es ist schade, dass du nicht zur Beerdigung gehen kannst - aber Leo wird noch eine Weile in deinem Herzen sein. Ganz nahe bei dir.
Vielleicht kannst du später zu ihrem Grab gehen.

Wir denken alle an dich!

Tausend liebe Grüße schicke ich dir und tausend schöne Träume.

Kommentar Icon Fleissig warst du

Anke | 28.06.2006, 00:02

liebe Sonja, trotz der Müdigkeit und Schwäche. Daaaas hätte ich nicht geschafft! Du bis wirklich eine grosse Kämpferin , aber gönne deinem Körper auch Erholung und lass schreiben, schreiben sein, auch wenn es dein Tagebuch ist. Es gibt auch wieder Tage, da fühlst du dich wohler und kannst auch wieder leichter schreiben; nicht unter solch einer Anstrengung.

Sonja, mach dir nicht solche Gedanken um die Pampers. Sei froh, dass es sie gibt, denn wenn dir ein Malheur passiert wäre und du hättest in's Bett gemacht, ich glaube, das wäre dir peinlicher gewesen, als die Pampers zu tragen. Aber sowohl das Eine als auch das Andere brauch dir in keinster Weise peinlich zu sein. Dem Pflegepersonal gegenüber nicht und schon gar nicht deinen vertrauten Eltern gegenüber .

Manchmal ist es so, dass ein Antibiotikum nicht so wirkt, wie es wirken sollte. Dann probiert man ein anderes aus und das hilft dann meistens. So hoffe ich, dass es dir morgen schon wieder besser geht.

Gute Nacht, Liebes und schlaf gut; bis morgen, Anke
Ich denk immer an dich!

Kommentar Icon Heiratsantrag ;-)

Birgit | 28.06.2006, 00:10

Liebe Sonja, über die Formulierung mit dem Heiratsantrag mußte ich schmunzeln. Wunderbar war es zu lesen, dass das Fieber gesunken ist und sicherlich wird dann auch bald die OP gemacht. Danach sei Dir eine Auszeit gegönnt, damit Du wieder neue Kraft sammeln kannst. Ich bewundere Deine Stärke und die Art und Weise wie Du die "Dinge" beschreiben kannst!

Ganz liebe Grüße und eine erholsame Nacht, liebe Sonja.

Kommentar Icon Süsse Träume

Faxl007 | 28.06.2006, 01:33

Hallo Liebe Sonja
Ich Lese jeden Tage deine Berichte, und ich Denke das du die die Schöne zeit mit Leo vor Augen halten sols, den sie hat dich immer aufgebaut, und wird dich weiter aufbauen wen du an sie denkst, Leonie ist da sie Wacht über dich, sie ist in deinem Herzen sie hatt dir gezeigt das du Positiv Denks auch wen es dir bescheiden ging sie hatt dich ständig aufgebau, und ich kann mir nicht vorstellen das sie möchte das du dir über sie sorge machst den sie Liebt dich und wird immer bei dir sein
nun Träume was Schöne und vertreibe so das Plöde Fieber
Gruß Faxl007

Kommentar Icon Guten Morgen

Ursel | 28.06.2006, 07:17

liebe Sonja,
mein erster Besuch heute gilt dir. Ich will dir einfach rasch einen guten Tag wünschen. Soll heißen, einen tag, an dem du in deinem Kampf einen großen Schritt vorwärts machst.

PS.: Der Heiratsantrag hat mich auch zum Lächeln gebracht. Super formuliert hast du das.

Kommentar Icon Mädel Mädel

Klaus | 28.06.2006, 07:38

das is schön wieder was zu lesen von dir. Ich schließ mich einer der Vorkommentiererinnen an...ich war heut unzählige Male da um zu sehen wie es dir geht. Und dann fangen die Gedanken an dich wieder an. aber jetzt isses gut. Du bist in guten Händen und das is schön.

War eigentlich Sasha wieder mal bei dir?

Ach ja...noch was...Thema Windelei...die situation is ned leicht, mir würds da sicher genauso gehen, war bei meinen Krankenhausaufenthalten mit der Flasche ned anders als ich nicht aufstehen durfte...mich hats fast zerrissen weil ich mit dem Mistding nix anfangen konnte (ich mein jetzt die Flasche!)...aber ich bin ja auch Humorberater und Clown...mmmhhh...es gibt da so eine Sache...vielleicht probierst sie mal aus ...möglicherweise klappts damit leichter und du erträgst die Situation besser...Stell das Ding in den Mittelpunkt...Mach ein rotes Schleifchen drum, mal was drauf, weiß was ich...Es is wie wenn du einen Riiiiiiiiesen Pickel auf der Nase hast und durch eine Menschenmenge gehst...Mach das Ding zum Thema Nr1 sofern du Lust und KRaft dazu hast. Aber eben nicht auf "Ich halt das nicht aus ich bin kein Baby" sondern...benimm dich ein paar Minuten wie ein Baby...und lach gemeinsam mit allen andern bei dir im Zimmer über die Situation. Lachen ist unglaublich gut und gibt viel Kraft... du wirst sehen...die Peinlichkeiten verschwinden...

Ansonsten...halt den Kopf oben und saug das Leben in dich rein....volle Kanne...und wennst die eine oder andere Hand brauchst die den Kopf stützt...naja...wir ham jeder zwei davon...eine können wir mindestens abgeben....vor allem für dich

Drück dich...aber so das nix verrutscht bei deinen ganzen Kabeln und Schläuchen.

Wir sind da...und du bringst uns nicht an...*ggg*

lächelnd
Klaus

Kommentar Icon Gut von Dir zu lesen,

Sandra | 28.06.2006, 07:51

daß das Fieber langsam herunter geht!

Ich habe mich auch gefreut, daß Du den Heiratsantrag angenommen hat. Der gute Mann hat Recht, Leonie würde nun nicken und ich bin froh, daß Du zu dieser Einsicht kommst. Du hat Leonie auf ihrem Weg begleitet und Du und Deine Mutter, Ihr habt ihr an einem sehr, sehr schweren Wegstück geholfen. Weil ihr für sie da wart und sie wußte, daß sie geliebt wird und Euch wichtig ist. Genau zu dem Zeitpunkt, als ihre Mutter nicht da sein konnte und Leonie alleine war mit ihrer Angst, da habt Ihr Euch um sie gekümmert. Etwas wichtigeres und besseres hättest Du Leonie nie geben können!

Deine Scham über die Windeln mußt Du nicht haben. Unsere Ausscheidungen sind ein ganz wichtiger, normaler Lebensprozeß und wenn man krank ist, dann verliert man manchmal die Kontrolle darüber. Es ist doch dann ganz angenehm, die Ausscheidungen schön säuberlich entfernen zu können, oder? Die Windeln sind nur ein Zeichen dafür, daß es Dir momentan nicht gut geht. Aber warte nur: bald geht es Dir besser und die Dinger werden nicht mehr benötigt. Weder das Pflegepersonal noch die Menschen, die Dir nahestehen werden sich jemals Gedanken über Windeln machen. Die sind viel zu unwichtig!

Ich drück Dich!

Kommentar Icon Guten Morgen Sonja!

Uta | 28.06.2006, 08:19

Hi Sonja, bin mal wieder bei meinem Morgenkaffe und dem Besuch auf deiner Seite gelandet, gahört schon dazu, wie das morgendliche Zähneputzen:-).So, so, einen Heiratsantrag hast du also bekommen, :-), mußte mal wieder regelrecht schmunzeln! Es ist mal wieder eine kritische Phase, die du grad durchmachst, aber dein Arzt hat Recht, du hast schon mehrere gut überstanden und dieses Mal wird es genauso sein. Bewundernswert, daß du immer wieder alles versuchst, das Essen, das Aufstehen, .....du gibst nicht auf, und das ist richtig so, weiter so! Zu den anderen Themen hatte ich dir ja alles in der mail geschrieben, ich hoffe, daß das Fieber bald sinkt, bis später dann, ganz liebe Grüße von Uta

Kommentar Icon Moin, Moin!

Angela & Olli | 28.06.2006, 09:15

Liebe Sonja,

ich denke wegen Deines Tagebuches können wir Dich in jedem Fall beruhigen! Übernimm Dich nicht, das tägliche Schreiben strengt Dich bestimmt schon ganz doll an. Du musst jetzt nicht auch noch in Eile und Panik wegen des nächsten PDF-Buches geraten.

Falls Du es aus irgendwelchen Gründen nicht schaffen solltest, kannst Du Dir ganz sicher sein, dass es Deine Mutter bekommt. Es gibt unter uns genug Leute, die es in ein PDF umwandeln können und es gibt hier bestimmt auch den einen oder anderen, der Dich persönlich kennt und deshalb auch weiss, wie man es Deiner Mutter zukommen lassen kann.

Da kannst Du Dich voll und ganz auf uns verlassen. Wir würden Dich da auf gar keinen Fall hängen lassen.

Und jetzt muss ich Dir noch ein Erlebnis erzählen, es hat zwar nicht mit Windeln zu tun, aber so ähnlich, nämlich mit "Winden": Als der Olli geboren wurde, lag ich 5 Tage lang im KH. Also nach so einer Geburt hast Du wohl Tonnen von Luft im Bauch und Du musst ständig p..sen. Und zwar leider den ganzen Tag. Und nicht nur ich, sondern auch alle anderen Jung-Mütter hatten dieses Problem. Kannst Du Dir vorstellen, wie peinlich das ist, wenn wir alle 3 im Zimmer ... und dann noch bei Besuch??? Ne Windel hatte ich übrigens auch kurze Zeit, da nach der PDA-Narkose der Unterleib teilweise noch machte, was er wollte. Und dann bei der Abschlussuntersuchung in diesem netten Gyn-Stuhl hatte ich immer noch nicht alles unter Kontrolle. Das ist schon sehr peinlich. Trotzdem: Wir haben mit den anderen Müttern und Schwestern am 2. Tag über unser Problem gesprochen. Es ist halt kurz nach der Geburt total normal und es gibt nichts, was man dageben tun kann. Für die Schwestern gehört das mit zum Job. Sie wissen das von vornherein. Eine Schwester hat mir gesagt, es gibt doch auch bestimmt Hausarbeiten, die ich gerne mache, und dann andere, die nicht so toll sind. So sieht sie das. Aber einer Krankenschwester kommt es hauptsächlich darauf an, dass sie dich gut versorgen kann und Du am Ende glücklich und gesund die Station verlässt. Ob Du da ne Zeitlang ne Windel getragen hast, ist da doch relativ unerheblich. Das ist aber jetzt doch lang geworden.

Ich wünsche Dir heute einen schönen ruhigen Tag. Liebe Grüsse Angela

Kommentar Icon Schön das du geschrieben hast.

Susanne | 28.06.2006, 09:30

Hallo Sonja!!!

Das mit dem Heiratsantrag fand ich witzig.Ich habe mir die Situation vorgestellt und mußte lachen.
Ja das blöde Fieber aber wir hoffen mal das nächste Antibiotika bringt den erfolg.Michelle hatte da auch probleme mit und wir mußten auch ein bischen ausprobieren bis wir das richtige gefunden hatte.
Das mit den Pampers kann ich verstehen aber nimm es nicht so schwer.Ich weiß noch als ich meinen Sohn bekommen habe danach haben die mir auch so einen ganz tollen Netzschlüpfer gegeben der mit drei super dicken Binden bestückt war.Man kam ich mir blöde vor aber ich war dann so schlau und wollte was anderes ausprobieren und habe nach meinem mißglückten Versuch wieder auf die Metode zurück gegriffen.Auch wenn man dann in seiner Jogginghose aussah wie eine Ente vieleicht hätte ich noch quaken sollen damit es perfekt ist.Wie du siehst passieren nicht nur dir solche Dinge und ich war zu diesem Zeitpunkt schon 23 Jahre.
Du hast ja echt viel geschrieben war richtig begeistert und obwohl es dir nicht so gut geht.Hut ab.
Drücke dir die Daumen das die Medikamente nun richtig wirken und das Fieber verschwindet.
Viele Liebe Grüße Susanne

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M. | 28.06.2006, 10:50

Wird gemacht.

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M. | 28.06.2006, 10:54

Wird gemacht.

Kommentar Icon Was sind eigentlich Bots?

KaiCrow | 28.06.2006, 11:31

Vorwort:
Ich lese schon seit einiger Zeit aufmerksam deinen Blog. Hatte selbst mit 17 Jahren (und das ist fast 10 Jahre her) einen ähnlichen Kampf zu führen - und ihn gewonnen. Ich kann es sehr gut nachvollziehen, wie es ist in so jungen Jahren eine solche Last zu tragen.
Ich wünsche dir die Kraft und vor allem die Zuversicht das alles durchzustehen. Solange du zuversichtlich bleibst und genügend Hoffnung in dir steckt bin ich mir sicher, dass du deinen Kampf gewinnen wirst! Klingt einfach - ist aber nicht selten sehr schwer - führt dafür oft zum Erfolg!

Antwort auf deine Frage "Was sind eigentlich Bots?"
...Bots kommt von "Robots". Das sind kleine Computerprogramme die gleich einem Roboter verschiedene Dinge abarbeiten können. Eine genaue Erklärung gibts hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Bot

 
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